Kritischer Täter*innenmahngang durch die Görlitzer Innen- und Altstadt ’21

Die Stadt Görlitz begeht 2021 ihre 950-Jahr-Feier. Ein Anlass, um ein „Fest der Bügerschaft“, um Görlitzer Kunst, Kultur und Wissenschaft zu feiern. Ein entscheidender Teil der Görlitzer Geschichte wird dabei aber zu wenig beleuchtet: Die Zeit des Nationalsozialismus. Eine Zeit, in der zahlreiche Görlitzer*innen als „Volks- und Reichsfeinde“ wegen ihrer Abstammung, ihres Glaubens oder ihrer Gesinnung verfolgt und vernichtet wurden. Die Stadt Görlitz war dabei aktive Mittäterin.
Damit dies nie vergessen wird, haben wir als Zusammenschluss emanzipatorischer, geschichtssensibler und politikinteressierter Menschen uns entschlossen zu handeln. Wir führen daher im Oktober 2021 in Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus einen Kritischen Täter*innenmahngang durch die Görlitzer Innen- und Altstadt durch. 
Wir laden alle Interessierten dazu ein, uns am Denkmal für die Opfer des Faschismus auf dem Görlitzer Wilhelmsplatz zu treffen und mit uns ein würdiges Gedenken an die Verfolgten und Opfer des Nationalsozialismus zu gestalten. Die Täter*innenschaft der Görlitzer*innen darf nicht in Vergessenheit geraten, noch viel weniger aber die Schicksale derjenigen, die Widerstand leisteten, die kämpften, die vernichtet wurden!
Kein Opfer ist je vergessen!
Kurzinfo:
Was?         Kritischer Täter*innenmahngang durch die Görlitzer Altstadt
Wann?       im Oktober 2021
Wo?          Treff am Denkmal für die Opfer des Faschismus, Wilhelmsplatz Görlitz
Wer?         Interessierte Einwohner*innen und Tourist*innen, die der Opfer des Nationalsozialismus würdig gedenken und dabei Neues über die Stadt Görlitz und ihre Beteiligung an NS-Verbrechen lernen wollen
Kontakt :   ostsachsenwahl.org